Clubtheater Berlin

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Presse zu "Disco-nn-ected II"

F.A.Z. - 28. Juni 2001

von Bodo Mrozek

Disco-nn-ected 2 macht da weiter, wo der erste Teil aufhörte. Das Vierpersonenstück bespielt diesmal den Club bis in seine Extremitäten. Dies mit bemerkenswerter technischer Raffinesse:
Eine voyeuristische Videokamera bleibt den Protagonisten auch "backstage" stets auf der Spur. Und alles ist wieder von so tiefschürfender Oberflächlichkeit und unterhaltsamer Langeweile wie jede echte Clubnacht - vielleicht sogar noch ein wenig mehr.




zitty - 14/2001

von Tom Mustroph

Souveräner geworden ist das ins Clubambiente eingepasste semitheatrale Spiel um zeitgenössische Lebens- und Liebesweisen.
Ihr Leben beschreibt im Laufe des Abends eine Kurve von hyperattraktiv, weil mit mächtigem Möglichkeitssinn ausgestattet, bis hin zu existentiell bedrohlich. Kurz darauf übernehmen DJs die Anlage.
Die Party beginnt und einige der vorher gespielten Szenen könnten sich durchaus als Realität wiederholen.




Die Welt

Stefan Neugebauers Inszenierung schlittert auf die Erkenntnis zu, dass sich Singles schlecht ernähren und sonntags in ein Sinnvakuum fallen. Bis Nina kreischt, dass sie doch endlich jemand heiraten solle.
In frustrierter Einsamkeit sitzen die vier am Ende in der Ecke des Clubs. Bevor der amüsierte Theaterbesucher mit den hereinstömenden Clubbesuchern das Stück in der Realität überbieten wird. Die Geburt des Theaters aus dem Geiste der Soap.