Clubtheater Berlin

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In der russisch-römischen Sauna des Stadtbad Steglitz:

BelCanto

Italienische Arien, Anekdoten und Anmerkungen

Premiere: Freitag, 26. Januar 2007 um 20:00h
Gesang / Schauspiel: Folke Paulsen
Klavier: Emin Mamedov

Anschließend Klassik & Rot- und Weißwein im Café Stadtbad im Bau

Das Programm reicht von Monteverdi, Stendal, Bellini, Goethe, Rossini, Nietzsche, Puccini bis zu Enrico Caruso. Caruso ist nicht nur einer der berühmtesten Sänger des letzten Jahrhunderts, sondern auch derjenige, der als erster die Möglichkeiten der Schallplattenaufnahme und medialer Präsenz perfekt zu nutzen wusste. Seine Worte zum Belcanto (italienisch: schöner Gesang) haben bis heute Gültigkeit.

„Zu einem erfolgreichen Sänger gehören ein großer Brustkorb, ein großer Mund, neunzig Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Verstand, eine Menge harter Arbeit und etwas im Herzen.“
Enrico Caruso   


Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht –
Kennst du es wohl? Dahin! Dahin
Möchte ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man mir, du armes Kind, getan? –
Kennst du es wohl? Dahin! Dahin
Möchte ich mir dir, o mein Beschützer, ziehn!

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt  der Drachen alte Brut,
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut –
Kennst du ihn wohl? Dahin! Dahin
Geht unser Weg; o Vater, laß uns ziehn!

Johann Wolfgang von Goethe    
BelCanto






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