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Faust
von Johann Wolfgang von Goethe

Zur Aufführung: Hallervorden schrieb in seiner Ankündigung, bei ihm gäbe es keine Ophelia in der Sauna. Bei uns gibt es dafür Faust, der von der Welt abgewandt mit dem Teufel einen Pakt schließt.

Faust Trailer:

Die Zuschauer werden vom Goetheschen Theaterdirektor empfangen und über unterirdische Gänge in die Unterwelt geführt, wo sie Gott und Mephisto beim Handel belauschen, bevor sie in der Krypta ähnlichen Sauna Platz nehmen. Faust ist ein alter Mann, gezeichnet von der einsamen Suche nach Wahrheit. Mephisto »rettet« ihn vor seinem Verderben, indem er ihn ins wahre Leben zurückführt. Gretchen zahlt den Preis für die teuf lische Wiederauferstehung von Faust. Wer beherrscht die Welt? Gott oder der Teufel? Was bewegt uns, wenn wir andere Menschen ins Verderben stürzen: Liebe oder Egoismus? Der göttliche Funke oder der teuflische Trieb?

Zur Entstehung: Goethe lernte schon als Kind den Fauststoff in Form eines Puppenspieles kennen. Er begann schon 1772 mit seinem Urfaust, der ihm später als Grundlage für seinen Faust diente. Nach seiner Italienreise 1790 schrieb Goethe Faust – Ein Fragment, konnte sich aber nicht dazu durchringen weiter zu schreiben. Erst auf Betreiben Friedrich Schillers nahm er 1797 die Arbeit am Faust wieder auf und beendete 1808 der Tragödie 1. Teil, der 1829 in Braunschweig uraufgeführt wurde. Inzwischen hatte Goethe aber schon mit der Arbeit am 2. Teil begonnen, die er 1831 abschloss.

Presse zu "Faust"

Schauspiel: Jessica Tietsche, Friedhelm Ptok, Alexander Klages, Eckart Schönbeck
Regieassistenz: Antje Hobucher
Regie: Stefan Neugebauer
Eintritt: 15€ (ermäßigt: 10€)

Faust: Historisches Gemälde

 

Faust: Gretchen unter dem Gitter



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